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Wer wir sind

Die LAG (= Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Bayern e.V.) ist ein Zusammenschluss freier und unabhängiger Kulturinitiativen in Bayern, mit derzeit 24 Mitgliedseinrichtungen. Sie wurde 1986 mit dem Ziel gegründet, den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit soziokultureller und vergleichbarer Einrichtungen zu fördern, sowie die Anerkennung soziokultureller Arbeit in der Öffentlichkeit und in der Kulturpolitik voranzutreiben.

Was wir tun

Die Aktivitäten und das Engagement der Mitglieder unterstützt die LAG durch Information, Fortbildungen und Austausch sowie durch Interessensvertretung gegenüber der Öffentlichkeit und in politischen Gremien.

Grundlegende Ziele der Landesarbeitsgemeinschaft sind:

  • die Anerkennung von soziokultureller Praxis als gleichberechtigter Bestandteil kulturellen Lebens
  • und eine Kulturpolitik auf allen föderalen Ebenen, die Rahmenbedingungen sichert und gute Arbeitsmöglichkeiten für kulturelle Projekte und Einrichtungen schafft.

Ihren Mitgliedern bietet die Landesarbeitsgemeinschaft:

  • Information zu Themen der praktischen Kultur- und Vereinsarbeit sowie zur Kulturpolitik
  • qualifizierte Fortbildungen und Austausch
  • 20 Prozent-Rabatt bei GEMA-Tarifen
  • Interessenvertretung gegenüber der Öffentlichkeit und in politischen Gremien (Analysen, Stellungnahmen, Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit)

Zur Vertretung der fachlichen und kulturpolitischen Interessen der Mitglieder ist die Landesarbeitsgemeinschaft vielfältig vernetzt und kooperiert mit anderen Personen, Gruppen und Einrichtungen. Die LAG ist Mitglied der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. und in der Kulturpolitischen Gesellschaft.

Die LAG Soziokultur unterstützt aktiv

 "einfach machen?!", eine Fortbildungstagung zum praktischen Kulturmanagment, angeboten vom Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg und dem Kulturprojektbüro der Stadt Erlangen.

Was wir wollen

Zwar war Bayern eine Keimzelle für die Soziokultur. Bis heute ist der Freistaat eines der wenigen Bundesländer, in dem Soziokultur komplett ohne staatliche Unterstützung auskommen muss. Dabei steht Soziokultur bis heute nicht im Widerspruch zu traditionellen Kulturformen und –einrichtungen wie Theatern und Museen, sondern ergänzt diese in der Breite. Nur: Als alternative Bildungsorte sind unsere Zentren und Einrichtungen bis heute leider nicht überall als gleichwertig anerkannt.

Dabei formulierte die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages bereits 2007 in ihrem Schlussbericht folgende Handlungsempfehlungen:

"Die Enquete-Kommission empfiehlt den Ländern und Kommunen, soziokulturelle Zentren als eigenständigen Förderbereich in der Kulturpolitik zu identifizieren, zu institutionalisieren und weiterzuentwickeln. Sie empfiehlt darüber hinaus, die besonderen Erfahrungen soziokultureller Zentren zum Beispiel im Hinblick auf Interkulturalität, Teilhabechancen und Einfluss auf die Lebensqualität auszuwerten und daraus gegebenenfalls Handlungsempfehlungen für andere kulturelle Bereiche zu entwickeln."

Obwohl unsere Kassen chronisch klamm sind und die Zuschüsse von Jahr zu Jahr weiter zusammengestrichen oder nicht adäquat angepasst werden, bleiben wir immer in Bewegung und zur Kreativität verdammt. Not macht erfinderisch und zwingt uns zur Avantgarde. Aber irgendwann ist auch bei aller Selbstausbeutung das Ende der Fahnenstange erreicht. 

Ziele und Anliegen

27 Millionen Besucherinnen und Besucher haben wir jährlich bundesweit bei Veranstaltungen in Kulturläden, Stadtteilzentren und Bürgerhäusern – Tendenz steigend. Die wenigsten von ihnen sind sich dabei bewusst, dass sie ihr Kulturangebot gerade in einem soziokulturellen Treffpunkt erleben.

3,6 Milliarden Euro geben die Länder und Stadtstaaten pro Jahr für Kultur aus. Davon landen gerade einmal 0,6 Prozent in der Soziokultur.

Mit durchschnittlich 109 Euro wird in Deutschland eine Theaterkarte subventioniert. Bei der Soziokultur sind es gerade mal 6,54 Euro pro Besuch. 

Unsere Forderungen fallen nicht aus dem Rahmen. Wir haben genau zwei Anliegen, die unsere Arbeit auch über die nächsten Jahre und Jahrzehnte sicherstellen sollen: 

  • Soziokulturelle Zentren brauchen eine feste Förderung durch Landesmittel, orientiert am erfolgreichen Baden-Württemberger Modell der „Zwei zu Eins – Förderung“, die auf einen Euro kommunalen Zuschusses 50 Cent aus den Landesmitteln legt.  Das ist umso dringlicher, als die Kommunen immer mehr in eine finanzielle Schieflage geraten und der Freistaat soziokulturelle Verantwortung übernimmt.
  • Die LAG Soziokultur in Bayern braucht eine kontinuierliche Geschäftsstelle für die Koordination und Interessenswahrnehmung der Zentren mit mindestens einer Vollzeitkraft. Dafür eignet sich ein Büro in einem Mitgliedszentrum.