Vorstand

Selbstverständnis und Geschichte

Der Landesverband Soziokultur Bayern e.V.  wurde 1986 mit dem Ziel gegründet, soziokulturelle Einrichtungen im gesamten Freistaat zu vernetzen, ihre Interessen kulturpolitisch zu vertreten und die soziokulturelle Praxis als festen Bestandteil der kulturellen Landschaft Bayerns zu etablieren. Unsere Arbeit basiert auf dem Grundverständnis, dass Kultur von allen Menschen mitgestaltet wird und für alle zugängliche Kulturangebote gemacht werden – unabhängig von Herkunft, Bildung, Alter oder sozialem Status.

Soziokultur steht für Offenheit, Beteiligung und gesellschaftliche Verantwortung. Sie bringt Menschen zusammen, schafft Begegnungsräume und ermöglicht kulturelle Teilhabe. Der LV versteht sich als Ermöglicherin, Vermittlerin und Sprachrohr dieser Praxis. In einem Flächenland wie Bayern ist sie eine wichtige Struktur, um die Vielfalt der soziokulturellen Szene sichtbar und wirksam zu machen.

Ziele und Arbeitsweise

Der LAV verfolgt das Ziel, kulturpolitische Rahmenbedingungen mitzugestalten, Vernetzung zu ermöglichen und konkrete Unterstützung für die Arbeit ihrer Mitglieder zu leisten. Wir arbeiten praxisnah, partizipativ und dialogorientiert. Ob beim Aufbau von neuen Initiativen, der Erarbeitung von Projektideen oder der kulturpolitischen Positionierung: Die Bedürfnisse der Einrichtungen vor Ort stehen im Zentrum.

Unsere Struktur

LV ist ein eingetragener Verein und wird derzeit ehrenamtlich durch einen gewählten Vorstand geführt. Unterstützt wird die Arbeit seit 2024 durch projektbezogene Honorarkräfte. Mitgliedseinrichtungen kommen aus allen Regionen Bayerns und spiegeln die große Bandbreite an Formaten wider: von urbanen Kulturzentren über Kulturhäuser im ländlichen Raum bis hin zu Jugendprojekten, interkulturellen Initiativen und generationsübergreifenden Angeboten.

Der LAV finanziert sich aktuell nahezu ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge. Es besteht keine institutionelle Förderung durch den Freistaat Bayern, was die kulturpolitische Arbeit zusätzlich herausfordert – und zugleich umso notwendiger macht.